Nachruf: Bärbel Häfele

07. November 2020

Leider müssen wir den Tod unserer Genossin Bärbel Häfele bekannt geben.

Seit über 36 Jahren setzte sie sich in Freimann für die SPD für die Belange der Bürger ein. Ihr mutiges und engagiertes Auftreten gerade für die Schwachen in unserer Gesellschaft war bewundernswert. Sie ließ sich in ihrer Meinung nicht beirren. Sie hatte Rückgrat, was in unserer Gesellschaft leider heute nicht mehr oft zu finden ist.

Dies zeigte sich klar in ihrem Kampf gegen den Ausbau der Mülldeponie Nord-West. Sie mobilisierte und fand Mitstreiter in der Sache auch gegen die eigene Partei. Leider blieben die Bemühungen damals fast vergebens, aber die heutige Begrünung des Fröttmaninger Berges geht auf einen ihrer Vorschläge zurück.

Ihren langjährigen Bemühungen - auch gegen Widerstände vor Ort - ist es zu verdanken, dass die ehemaligen Bewohnerinnen und Bewohner der Heisenbergallee 16 die Wohnwagen verlassen und in eine eigene kleine Siedlung am Josef-Wirth-Weg einziehen konnten. Hierfür erhielt sie von der Landeshauptstadt München die Auszeichnung "München leuchtet! Den Freundinnen und Freunden Münchens" in Bronze.

Eine zweite Ehrung "München leuchtet! Den Freundinnen und Freunden Münchens" in Silber erhielt Bärbel für ihre jahrzehntelange Tätigkeit im örtlichen Bezirksausschuss. Ihre Arbeitsschwerpunkte waren dort Bildung, Kultur und Soziales. Sie war langjährige Integrationsbeauftragte.

Bärbel Häfele arbeitete viele Jahre im nicht nur im Vorstand des Ortsvereins Freimann, sondern auch in allen Funktionen der Partei aktiv mit. Sie stärkte so die Arbeit an der Basis. Dazu gehörte für sie auch, dass sie viele jüngere Genossinnen und Genossen zur aktiven Mitwirkung in der Politik motivierte und sie darin auch dementsprechend unterstützte.

Sie wurde 75 Jahre alt.

Wir werden Ihr ein ehrendes Andenken bewahren.

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